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Kasachstan - Spezial 2010

Kasachstan 09.10.2010 - 14.10.2010


09.10.2010 Abflug Rhein-Main

Nachdem das Auto am Stadion abgestellt und Simonesi in Empfang genommen wurde ging es die eine Station mit der S-Bahn vom Stadion zum Flughafen. Wir waren früh genug am Airport, was allerdings auch dringend geboten war, denn es war Ferienbeginn. Eingecheckt wurde beim Kranich direkt am Automaten, aber das Gepäck mußte ja weg und das hieß abgeben in Halle A, aber anstellen in Halle B... wegen dem großen Andrang... Unsere Reisegruppe war 6 Mann und 1 Frau groß, Zeit genug für einen Schoppen in der Goethe-Bar war aber noch, zumindest für die anderen, auf meinen Kaffee warte ich noch.

Der Flug war ganz bequem, reichhaltiges Entertainment-Programm und nachdem Pferd und sein Steward sich wieder vertragen hatten gab es ein ebenso reichhaltiges Baileys-Buffet für Donna, Pferd und Simonesi. Der Flug war mit 5 1/2 Stunden recht schnell rum, in Astana ging die Einreiseprozedur ziemlich schnell vorwärts und auch der Shuttle stand schon bereit. Noch schnell Geld gewechselt, unser Abholer war etwas verstört als wir immer mehr wurden, denn er rechnete wohl nur mit einer Person obwohl Henry beim Buchen immer die Personenzahl angegeben hatte. Der verstörte Blick war dann auch verständlich als wir kurz danach an seinem Auto standen, einem normalen PKW... Kurze Diskussion, so mußte sein Begleiter mit eigenem Wagen den Rest von uns befördern. Der Flughafen war schon mal das erste Highlight der Tour, relativ neues Gebäude und sieht von außen so aus wie ein übergroßer Teekessel. Aber das sollte nicht das einzige architektonische Highlight bleiben...

Etwa 15 Minuten dauerte der Weg in die Stadt, vorbei am Stadion und einer Moschee (der wohl größten in Zentralasien) konnten wir schon mal einen ersten Blick genießen.  Das Hotel war mit 4 Sternen eigentlich viel zu gut für uns und machte nicht nur auf den 1. Blick, sondern auch auf den 2. und 3. Blick einen sehr guten Eindruck. Nachdem die Lumpen auf dem Zimmer im 11. Stock verstaut wurden ging es in die Hotelbar, allerdings konnte ich mich mit etwa 5 Euro für ein 0,33 l-Heineken nicht anfreunden. In der hoteleigenen Disco war das nicht anders, hier gab es zwar einiges für das männliche Auge zu sehen, aber auch einige mafiöse Gestalten, deshalb ging es nicht lange danach in die Heia.


10.10.2010 Dubai light

Der Wecker klingelt um 9.30 Uhr zum Frühstück, was bei einer Zeitverschiebung von +4 Stunden zur Heimat einem Frühstück mitten in der Nacht entspricht. Der Tisch mit dem Buffet war relativ lange, trotzdem wurde alles mal durchprobiert. Als nix mehr reinging war es auch Zeit zu gehen, denn hinter uns wurden schon die Tische aufgeräumt. Da irgendwie jeder noch ziemlich k.o. war gings nochmal ein paar Stündchen ins Bett. Am frühen Nachmittag traf sich die Meute dann zum Rundgang in die Stadt.

Unser Hotel lag ja laut Beschreibung in der Altstadt, aber alt ist hier so gut wie nichts. Überall wird gebaut, Hochhaus neben Hotel neben Wohnkomplex usw. Astana ist erst seit 13 Jahren Hauptstadt, wurde mehrfach umbenannt und war früher unwesentlich größer wie Idstein. Mittlerweile hat diese Stadt etwa 700.000 Einwohner, vereinzelt findet man noch ältere Häuser, die aber mit einem Riesen-Blechzaun als Sichtschutz verkleidet sind. Scheinbar entsprechen diese Häuser nicht dem Selbstverständnis als moderne und zukunftsorientierte Stadt. Die "Altstadt" befindet sich südlich vom Fluß Ischim und kommt recht entspannt rüber. Kaum Verkehr und nachdem ein Teil unserer Reisegruppe im Chelsea-Pub eingekehrt sind Pferd und ich nochmal weiter auf Erkundung direkt zum Fluß, den wir zwar mehr durch Zufall entdeckt haben, aber nur in der Kneipe rumlungern ist ja auch nicht Sinn der Sache. Die Flußpromenade macht zwar einiges her, hier scheint sich auch das Volk zu treffen, aber alles ziemlich künstlich. Genauso wie die Auslage mancher flanierender Damen... Am Rand gibts einige Hochhäuser zu sehen, bei denen sich diverse Architekten wohl heftigst austoben durften. Ein paarhundert Meter weiter gabs Flutlichter zu sehen, da sind wir natürlich auch mal direkt hin. Das Stadion hört auf den schönen Namen Kazhimukana Munaytpasova und ist die Heimat des FC Astana. Ganz nettes Teil, auf dem Rückweg sind wir in einer Kneipe namens "Bierfaß" vorbei bei dem in großen Lettern "Herzlich Willkommen" am Haus stand, das ließen wir uns natürlich nicht 2mal sagen, vorher dann noch die anderen im Chelsea Pub eingesammelt, dort war wohl auch das Bier schlecht...

Als wir dann hungrig das Bierfaß betraten,wurden wir Zeugen eines echten kasachischen Kindergeburtstages, bei dem die Kinder nur am Rand im Nebenraum in Erscheinung getreten sind. In der Kneipe saßen etwa 20 Frauen mittleren Alters, ständig hielt eine andere eine Rede und genauso oft wurden die Schnapsgläser gefüllt, ab und an wurde gesungen, weiter Schnaps getrunken, großartiges Schauspiel. Für uns war erstmal nur Platz an der Theke, an der wir von der Bedienung Karina erstklassig bedient wurden, die junge Dame sprach auch gut deutsch welches sie in ihrer Zeit in Leutkirch/Schwarzwald gelernt hat. Als wir einheimisches Bier verlangt hatten und uns Amstel angeboten wurde sind wir dann aber doch beim deutschen "Spaten" hängen geblieben. Irgendwann gabs dann auch was zu Essen und Vodka und wie so oft, wenn man Simonesi die Getränkebestellung machen läßt, gibts dann auch kein Ende. Die Speisekarte wußte zu überzeugen, bei den Getränken war eine Seite komplett für Vodka reserviert und es gab nicht weniger als 15 (!) verschiedene Sorten. Unter anderem auch eine Sorte namens "Roberto Cavalli" von dem ich eigentlich bisher dachte das der Anzüge schneidert... Die Rechnung war entsprechend, trotzdem überzeugte uns der Maier-Sepp (ein Kumpel von Hans-Peter, dessen Name ich wieder vergessen habe und der irgendwann auch im Bierfaß aufgetaucht ist) zu einem Absacker im Line Brew, einem Brauhaus, in dem es selbstgebrautes Bier gab. Ich wußte zwar erst nicht um was es ging, weil ich den Kerl wegen seines üblen bayrischen Akzentes auch kaum verstanden habe (kann auch der Alkohol gewesen sein), bin dann aber nochmal mit. Wie so oft, wenn das letzte Bier schlecht wird, war der Aufenthalt nicht lange und mit ordentlich Schädeldruck ging es dann wieder zu Fuß ins Hotel zurück.


11.10.2010 Donnawetter...

Fast wie zuhause war es Montag schwer aus der Kiste zu kommen. Der Hangover von gestern gab sein Bestes, aber Frühstück muß sein. Hinlegen danach auch, aber es sollte heute trotzdem etwas früher auf die Piste gehen, man will ja noch was sehen von der Stadt. Wieder auf dem Zimmer aufs Bett gesetzt und ich hatte immer noch das Gefühl das das Bett schwimmt. Könnte ja immer noch der Alk sein, aber bevor ich mir darüber Gedanken machen konnte saß ich schon eine Etage tiefer. Rahmen kaputt. Matratze auf den Boden und erstmal weitergepennt, kann man ja später noch klären.

Am frühen Nachmittag gings dann los und nachdem jeder seine Wehwehchen beseitigt hat, Donna ihren Kaffee bekommen hat, Pferd seinen Capuccino und ich ein neues bzw. repariertes Bett, mußten wir erstmal in Erfahrung bringen wie wir zum Baiterek kommen, dem Wahrzeichen von Astana, einem Turm mit Aufzug und Aussichtsplattform. Laut Rezeption per Bus relativ problemlos. Beim Warten mußte Pferd einer Kasachin erstmal erklären was wir hier machen, die half uns dann aber auch im Bus. Man steigt einfach ein, gibt 60 Tenge ab und fährt wo man hin will, eigentlich ganz einfach. Unser Halt war dann unmittelbar vor dem Baiterek in der "Neustadt", aber eigentlich in einer anderen Welt.  Alles wirkt ziemlich kalt und unwirklich, an jeder Ecke wird was neues gebaut und die Gegend wirkt wie die Kulisse vom Batman-Film. Wer hier erwartet, daß die Leute wie Borat rumlaufen ist deutlich schief gewickelt... Für umgerechnet 2,50 Euro ging es auf den Turm, von dem man eine brilliante Aussicht über die Stadt hat, das macht schon was her. Allerdings sieht man am Rand der Stadt wo die Baukräne aufhören nur noch Steppe... Bautechnisch ziemlich beeindruckend, aber völlig aufgeblasen alles. Anschließend wurde die Moschee, die wir Samstag auf dem Weg vom Flughafen gesehen hatten nochmal aus der Nähe betrachtet, dazu noch 2 Shopping-Center. Eins davon sieht von außen aus wie ein Riesen-Zelt und innen drin fährt im obersten Stockwerk eine Wildwasserbahn, völlig krank... Nun war es auch mal wieder Zeit zum Essen fassen, auf dem Weg zurück in die Stadt lag ein ukrainisches Restaurant und die Bedienung hatte nix besseres zu tun als ständig wie Speedy Gonzales von einer Ecke in die andere zu rennen. Der Laden war genauso künstlich wie alles andere, alles war auf alt getrimmt im Stil einer Windmühle.

Mit dem Taxi gings dann später in das Brauhaus von gestern wo dann nach und nach Leute zu uns stießen die auf anderen Wegen angereist waren und es wurde ein sehr lustiger Abend. Ich hab mich dieses Mal etwas zurück gehalten, aber es wurde trotzdem heftig getagt vom Rest und der Knaller war die Rechnung am Ende. Zuerst sah das gar nicht so viel aus mit 92000 Tenge, aber umgerechnet waren das 460 Euro... Da war das Bare knapp und es wurden Euro und Dollar in die Mitte geworfen, die Bedienungen hatten ihren Spaß und waren dann auch zufrieden. Gab sogar für den spät angereisten Zoni noch ein Freibier... Simonesi war mal wieder local hero und legt ab sofort wert darauf, nur noch Maskulinho genannt zu werden... Einen Teil der Truppe mußten wir zum Austrinken noch zurücklassen, Donna machte sich ob des Alkoholpegels der Jungs viele Gedanken, aber man kennt ja seine Pappenheimer. Irgendwann sind alle wieder im Hotel eingetrudelt.


12.10.2010 Tore gibts morgen erst...

Die erste Nacht im neuen (reparierten) Bett war ziemlich unruhig weil ich irgendwie geträumt hatte wieder abzustürzen. Schön übrigens das man erst das Zimmer gesaugt hatte und dann das Bett repariert hatte, so daß der Zimmergast auch noch was von den ganzen Holzspänen hatte, quasi als Arbeitsnachweis des Handwerkers...:-) Frühstück gabs auch wieder, der Frühstücksraum war auch ausnahmsweise mal ziemlich voll. Nachdem der Koch nun auch weiß wie Spiegeleier gehen waren alle zufrieden und man verabredete sich wieder für den frühen Nachmittag um die restlichen Sightseeing-Punkte abzuklappern, auf der im wesentlichen eigentlich nur noch die Bootsfahrt stand.

Mit gesammelter Mannschaft gings dann zum Anleger, allerdings war außer dem Boot und einem verliebten Pärchen niemand da. Das Pärchen ließ sich von uns auch wenig beeindrucken, irgendwann kam dann mal der Kapitän nach seiner Mittagspause angedackelt. Für etwa 3,50 Euro wurde eine halbe Stunde Roundtrip gebucht auf dem künstlichen Flußlauf, vorbei an der Stadtkulisse bist fast zum Stadrand und das gleiche wieder zurück. Ganz entspannte Sache, kann man mal machen, aber neues gabs nicht zu sehen. Sind dann alle zusammen ins Bierfaß, der Kneipe von vorgestern, aber unsere Bedienung Karina hatte wohl frei oder mußte sich von uns erholen, das weiß keiner so genau. Die Verständigung war deshalb auch etwas schwerer, irgendwann hatte aber jeder was zu essen, nicht unbedingt was bestellt wurde, aber es war ok. Mein Gericht nannte sich "Goldfisch", kleine panierte Fische, sehr lecker. Läuft in der Karte unter der Rubrik "Bierspeise", als wir das vorgestern zum 1. Mal probiert hatte, ließ sich ein namentlich nicht genanntes Mitglied unserer Reisegruppe zum Ausspruch hinreißen: "Ich hab die Schwänze noch im Hals"... Gerade ausgesprochen wurde die fatale Zweideutigkeit dieses Ausspruchs klar und die Gesichtsfarbe wechselte schlagartig...

Nach kurzem Boxenstop im Hotel gings dann per Taxi zum Stadion, etwa 2 Stunden vor Anstoß waren wir da um die Karten in Empfang zu nehmen. Ein Kumpel hatte die gestern am Stadion geholt für umgerechnet 10 Euro pro Stück, während der DFB die gleiche Kategorie für 32 Euro an seine Besteller verhökerte. Ein Schelm... Langsam trudelten auch die Leute vom Tagesflieger ein und nicht wenige waren ziemlich sauer über die Organisation, Buchungschaos beim Einchecken, Ticketverteilung usw. Lustig muß es wohl auch gewesen sein als die Leute in 5 Bussen zur Wechselstube gefahren wurden... Die Ticketverteilung war schnell erledigt, Simonesis Ticket hatte ich mir gesíchert und wollte auf ihn am Stadion warten weil die Meute später mit dem Taxi kommen wollte. Der Text mit der SMS "ich komme gleich" war dann allerdings sehr dehnbar, er tauchte kurz nach den anderen etwa 10 Minuten vor Anstoß auf. Die Vermutung eines längeren Kneipenaufenthaltes lag nahe, aber er legte Wert darauf die Schuld dafür einem Taxifahrer und diversen Absperrungen in die Schuhe zu schieben. Der Anstoß um 23 Uhr Ortszeit ist schon sehr krank, mein erstes Spiel das regulär über 2 Tage geht und alles nur damit das Spiel bei uns zur Primetime im TV kommt. Kalt wars beim warten, im Stadion dank dem geschlossenen Dach bei 17 Grad recht angenehm. Hallenstadien sind schon was geiles...:-)

Das Spiel war recht souverän, auch wenn die Tore erst in der 2. Halbzeit gefallen sind. Teilweise erinnerte das Spiel aber auch eher an ein Popkonzert, je näher die Kasachen unserem Tor kamen desto lauter wurde das Geschrei. In unserem Block waren auch ein paar Mädels bei denen das Geschrei fast Dauerzustand war, unerträglich. Stimmung war ansonsten ganz passabel, bei den Kasachen gaben sich etwa 50 Leute große Mühe zu supporten, ging aber trotzdem etwas unter. Nach dem Spiel war dann erstmal das Rätsel zu lösen wir man um kurz nach 1 in die Stadt zurück kommt, aber glücklicherweise standen genug Busse rum. Wir sind dann einfach mal in einen eingestiegen der auch in die richtige Richtung fuhr, aber beim ersten Abbiegen auch direkt wieder raus und zu Fuß weiter. Kurz danach kam dann zufällig die Linie die bei uns am Hotel vorbeifährt, das hat der Bus dann auch wörtlich gemacht und mußte unter lautem Geschrei zum Anhalten bewegt werden... Für mich war der Tag dann beendet während einige noch die Hotelbar aufgesucht haben, denn früh sollte es zum Flughafen gehen.


13.10.2010 Zurück im Leben

Verdammt früh mußten wir aus der Kiste raus und zu allem Überfluß gab es noch kein richtiges Frühstück, geschweige denn Kaffee. Air Astana, die kasachische Staatslinie sollte uns heute nach Alma Ata (oder jetzt Almaty) bringen. Seltsame Planung, aber da wir zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht wußten wo das Länderspiel stattfindet ging das nicht anders. So konnten wir immerhin auch noch andere Sachen sehen als nur das sterile Astana. Das Auschecken im Hotel war erwartungsgemäß mit einigen Überraschungen verbunden. Da der Shuttle vom Samstag zum Hotel kein Geld haben wollte war klar, das das auf der Zimmerrechnung von Henry draufstand. Als auf unserer Rechnung der gleiche Betrag auch nochmal auftauchte gabs allerdings Klärungsbedarf und da wird ein Pony schon mal zum reißenden Wildpferd. Irgendwann waren die Damen vom Schalter aber überzeugt, zumindest taten sie so, und für uns gings weiter zum Flughafen.

Vom Flug habe ich wenig mitbekommen, war aber wohl ziemlich ruhig. Henry hatte für den Tag ein Doppelzimmer gebucht, in dem wir unsere Taschen lassen konnten und vielleicht nochmal kurz frisch machen konnten bevor es mitten in der Nacht wieder zum Flughafen ging um den Weg nach Frankfurt anzutreten. Die erste Tagesaufgabe hieß dann Taximafia, dank der Info von Hans wußten wir ungefähr was der Spaß kostet und mit 2 Autos gings dann zum Hotel wobei wir hier noch mehrfach umsteigen mußten weil die Fahrer sich selbst nicht ganz einig waren wer uns nun fahren durfte. Almaty macht schon deutlich mehr her, direkt am Himalaya gelegen sieht man einige schneebedeckte Berge im Hintergrund und in der Stadt war schon in der kurzen Zeit mehr Leben als in 3 Tagen Astana. Eine nette, lebhafte und leicht angeranzte Ostblockstadt wie ich sie liebe. Im Hotel wurde dann ein größeres Zimmer gewählt mit einem großen Sofa wo man sich problemlos mit 6-7 Leuten aufhalten konnte.

Nachdem die Taschen entsorgt waren ging es mit einer Beschreibung der Rezeption und Simonesi als Lotse zur Bergbahn auf den Koktobe, von dem man eine Topsicht auf die Stadt hat für etwa 7,50 € hin und zurück. Mal wieder so ein Teil wo man als Höhenangst-Geplagter Überwindung braucht, die Aussicht von da oben war aber überragend. In einer anderen Ecke der Stadt konnte man auch die olympische Eissportanlage von Medeo sehen, leider zu weit um diese noch zu besuchen.  Zurück auf dem Boden der Tatsachen konnten wir dann ein nettes Restaurant besuchen, indem wir die letzten Reste vom leckeren Business-Buffet vertilgten. Der Verdauungsspaziergang führte uns dann noch zu einigen Sehenswürdigkeiten wie dem ehemaligen Präsidentenpalast. Almaty war Hauptstadt vor Astana und es sind noch einige Gebäude aus dieser Zeit erhalten. Irgendwann gings dann wieder zum Hotel und da jeder ziemlich k.o. war hat es auch nicht lange gedauert bis so ziemlich jeder eingepennt war. Pferd und Simonesi zog es später dann nochmal ins Restaurant während Donna und ich bei Euronews betrachten konnten wie sich die Serben beim Qualispiel in Italien benommen hatten und wie Mario Gomez aus der chilenischen Mine gerettet wurde. Um 1 Uhr nachts war dann Aufbruch angesagt, das Taxi zum Airport stand bereit.


14.10.2010 Abraham-Lincoln-Str. 3

Kurz vor 7 war dann Ankunft am Airport Rhein-Main. Im Flieger konnte ich ganz gut schlafen, hatte 2 Sitze für mich alleine und wurde nur von den Mahlzeiten kurz gestört. Die Einreiseprozedur mit Passkontrolle, Zoll und Gepäckausgabe hat etwa eine Stunde gedauert. Ich weiß zwar nicht, warum die Zollkontrolle VOR der Gepäckausgabe stattgefunden hat, aber mir solls egal sein. Mit dem Zug gings dann eine Station zum Stadion, ins Auto und ab nach Wiesbaden.

Dank einiger Touren in diesem Jahr war der Urlaub knapp und es mußte heute fleißig gearbeitet werden, was trotz genügend Kaffee eine Qual war. Das Resultat gabs am Abend wo ich glaube ich nach noch nicht mal 5 Minuten auf dem Sofa sanft entschlummert bin.

Quelle: http://www.ballofdirt.com/journeys/22563.html

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13.07.2017
 
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